Hobbyimkerei in Kärnten
Bienen inmitten der Natur
Vom Hobby zur Passion
Ich freue mich, dass du meine private Imkerei in den Kärntner Nockbergen entdeckt hast. Hier bekommst du einen Einblick in meinen Honig, meine Bienen und meine persönliche Leidenschaft für die Imkerei. Meine 16 Bienenstöcke stehen in Tassach, nördlich von Afritz, auf rund 1.100 Metern Seehöhe. Fernab von Verkehr, umgeben von Wäldern, Wiesen und klarer Bergluft, finden die Bienen hier einen besonderen Lebensraum. Auf einer alten Streuobstwiese teilen sich Tiere, Pflanzen und Bienen diesen Platz inmitten der Natur. Ein Ort, der den Charakter des Honigs prägt und die Imkerei für mich zu etwas Besonderem macht.
Ein besonderer Standort in den Nockbergen
Die Kombination aus Bergwäldern, Wiesen und Obstbäumen macht diesen Platz ideal für Wald- und Blütenhonig. Unser Honig weist in der Regel eine sehr hohe elektrische Leitfähigkeit auf und wird daher als Waldhonig eingestuft. Waldhonig gilt aufgrund seines höheren Mineralstoffgehalts und der enthaltenen natürlichen Stoffe als besonders charaktervoll. Traditionell wird er als wohltuend, kräftigend und unterstützend empfunden – vor allem in der kälteren Jahreszeit. Regionalem Honig wird außerdem nachgesagt, dass er Pollenallergikern helfen kann, da darin auch jene Pollen vorkommen, die in der Umgebung blühen.
Honig
Vom Schleudern per Hand zur modernen Honigschleuder
Pollenvielfalt im Glas
In meinem Honig wurden von der AGES unter anderem folgende Pollen nachgewiesen: Ahorn, Schafgarbe, Windröschen, Waldrebe, Küchenschelle, Hahnenfuß, verschiedene Korbblütler, Heide, Mädesüß, Apfel, Birne, Weißdorn, Ampfer, Weide, Löwenzahn, Rotklee und Weißklee. In der näheren Umgebung wachsen außerdem Haselnuss, Birken, Erlen, Linden, Fichten, Kirschbäume und verschiedene Gräser. All diese Pflanzen prägen den Charakter des Honigs – jede Blüte ein kleiner Baustein im Glas.
Qualität
Geschmack & Auszeichnungen
Qualitätskriterien
Als Standimker lasse ich die Bienen über die Zusammensetzung des Honigs entscheiden – und sie haben immer recht. Sie fliegen schon wesentlich länger über diese Erde, als es uns Menschen gibt. Um die Qualität zu sichern, ernte ich nur reifen Honig mit niedrigem Wassergehalt. Für das Kärntner Gütesiegel muss der Wassergehalt unter 17,5 % liegen – ein Wert, den wir bisher immer erreicht haben. Gemessen wird er mit einem Refraktometer. So bleibt der Honig lange haltbar und behält sein volles Aroma.
Wie alles begann
Dass ich die Imkerei für mich entdeckt habe, war – wie so oft im Leben – ein Zufall. Mein Onkel Reinhard war zeit seines Lebens ein leidenschaftlicher Imker. Im Frühling 1999 war ich am Lorenzenberg unterwegs und sah einen Bienenschwarm, der auf einer Hollerstaude saß. Diesen Schwarm wollte ich einfangen. Ohne Erfahrung ist das jedoch nicht so einfach. Also habe ich meinen Onkel Reinhard angerufen, der in Villach war. Er hat sich sofort ins Auto gesetzt. Eine Stunde später stand er neben mir und hat mir geholfen, den Bienenschwarm einzufangen und in einen Stock zu siedeln. Diese Arbeit mit den Bienen hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Von da an hat mich die Imkerei nicht mehr losgelassen. Als mein Onkel starb, habe ich seine Bienenstöcke übernommen. Seitdem hege und pflege ich sie mit großer Freude.
Ein Hobby, das niemals langweilig wird
Für mich ist die Imkerei das spannendste Hobby, das man sich vorstellen kann. Mit den Bienen und der Natur zu arbeiten bringt immer neue Herausforderungen mit sich. Man muss bereit sein, ständig etwas dazuzulernen. Ich besuche regelmäßig Weiterbildungen und tausche mich mit Imkerfreunden und -mentoren aus. Und wenn dann einmal im Jahr die Honigernte ansteht, ist das jedes Mal aufs Neue ein kleiner Höhepunkt – der Moment, in dem ein ganzes Jahr Arbeit, Beobachtung und Geduld im Glas sichtbar wird.